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Neuroathletik & Leistungsoptimierung
Neuroathletik in Niederbayern – Ansprechpartner für Sportler, Vereine und Trainer

Kurz erklärt: Neuroathletik ergänzt sportliches Training um die gezielte Prüfung von Sehen, Gleichgewicht und Körperwahrnehmung. In Vilshofen arbeite ich mit einzelnen Sportlern, Vereinen und Trainerteams – ausgehend von einer konkreten sportlichen Aufgabe.
Welche Bewegung oder Spielsituation bremst dich gerade?Im kostenfreien telefonischen Erstgespräch beschreibst du dein sportliches Ziel. Wir klären, ob ein individueller Termin oder ein Workshop in Vilshofen eine passende Ergänzung für dich oder euer Team ist.
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Du trainierst – aber eine bestimmte Situation bleibt schwierig
Der Richtungswechsel klappt mit Ansage, im Spiel kommt er zu spät. Auf einer ruhigen Fläche bist du stabil, nach einer Drehung brauchst du einen zusätzlichen Schritt. Solche Unterschiede sind ein guter Ausgangspunkt für Neuroathletik: nicht allgemein „mehr Leistung“, sondern eine konkrete Aufgabe besser verstehen.
In Vilshofen arbeite ich mit Sportlern, Vereinen und Trainerteams aus Niederbayern. Dabei wird bestehendes Kraft-, Technik- und Ausdauertraining nicht ersetzt. Ich ergänze eine gezielte Betrachtung von Wahrnehmung und Bewegungssteuerung.
Welche Informationen deine Sportart verlangt
Visuelle Informationen helfen, Ball, Gegner, Raum und Tempo einzuschätzen. Das Gleichgewichtssystem liefert Informationen über Kopfbewegung und Orientierung zur Schwerkraft. Propriozeption – die Wahrnehmung des eigenen Körpers – trägt dazu bei, Gelenkpositionen und Bewegung zu erfassen.
Diese Bereiche arbeiten gemeinsam. Trotzdem ist es im Test hilfreich, Anforderungen zunächst zu trennen: Ist der Blickwechsel schwierig, die Kopfbewegung oder erst die Kombination mit einem schnellen Schritt? Daraus ergibt sich eine präzisere Trainingsentscheidung.
Ein anderer Schwerpunkt je nach Sportart
Fußball: Vororientierung, periphere Wahrnehmung, Blickwechsel und Entscheidungen vor der Ballannahme. Kampfsport: Distanz, frühe Bewegungshinweise, Timing und Orientierung nach Ausweichbewegungen.
Tennis, Handball und Basketball: Ballflug, wechselnde Ziele und die Abstimmung zwischen Erkennen und Handeln. Kraftsport: Körperposition, Atmung und Orientierung unter einer kontrollierten Last.
Lauf- und Ausdauersport: Rhythmus, wechselnder Untergrund und Blickstabilität in Bewegung. Nachwuchssport: spielerische Koordination, passende Aufgaben und Freude am Ausprobieren. Es gibt deshalb kein identisches Neuroprogramm für alle.
Ein möglicher Prüfweg: Warum klappt der Richtungswechsel nur mit Ansage?
AusgangssituationEin Fußballer kann einen vorher festgelegten Richtungswechsel sicher ausführen. Sobald ein Partner die Richtung erst spät anzeigt, stockt der erste Schritt. Ich trenne deshalb zunächst die Aufgaben: Erkennt er das Zeichen rechtzeitig? Benennt er die richtige Seite? Gelingt anschließend der Schritt? Gleiche Startposition und vergleichbare Signale machen den Unterschied sichtbar.
Gezielt unterscheidenWenn besonders seitliche Informationen schwierig sind, prüfe ich die periphere Wahrnehmung bei einem ruhigen zentralen Blickziel. Ein kurzer, zur Auffälligkeit passender visueller oder körperbezogener Reiz wird einzeln ergänzt. Danach wiederholen wir zuerst die Wahrnehmungsaufgabe und dann den Richtungswechsel. So wird aus „Du musst schneller sein“ eine konkrete Trainingsfrage.
Erneut vergleichenIm Verein lässt sich daraus ein kurzes individuelles Warm-up entwickeln. Ob es nützt, prüfen wir an der sportlichen Aufgabe und später erneut im Training – nicht allein daran, dass eine ungewohnte Übung gut aussieht.
Wie ein individueller Termin aufgebaut sein kann
Am Anfang steht dein Ziel. Als Ausgangsmarker wählen wir beispielsweise einen sicheren Stand, einen Richtungswechsel oder eine sportartspezifische Bewegung. Danach werden mögliche Teilanforderungen geprüft und ein gezielter Reiz ergänzt.
Das kann eine visuelle Aufgabe, ein kleiner Kopfbewegungsreiz, ein klarer Haut- oder Gelenkkontakt oder eine andere passende Körperinformation sein. Auch Atmung und mentale Anforderungen können dazugehören. Der identische Re-Test zeigt zunächst, wie du auf diese Auswahl reagierst.
Was Vereine und Trainer davon mitnehmen können
Für Vereine sind Workshops, Mannschaftseinheiten, Impulsvorträge, Screening-Tage oder Fortbildungen für Trainerteams denkbar. Entscheidend ist, dass die Inhalte zu Alter, Sportart und Alltag passen. Eine zusätzliche Aufgabe sollte nicht nur interessant aussehen, sondern einen verständlichen Zweck haben.
Ein Trainer muss danach nicht bei jedem Sportler sämtliche Funktionen testen. Hilfreicher ist ein roter Faden: Ziel auswählen, Anforderung eingrenzen, Reiz dosieren, vergleichen und in die Sportaufgabe übertragen.
Nach Verletzungen und bei Leistungsplateaus
Wenn die medizinisch freigegebene Belastung wieder möglich ist, aber Vertrauen oder Orientierung fehlen, kann die ergänzende Prüfung komplexerer Anforderungen interessant sein. Gewebeheilung und die abgestimmte Rückkehr zum Sport bleiben dabei Grundlage.
Auch bei einem Plateau lohnt sich ein präzises Ziel: Welche Leistung soll sich verändern und unter welchen Bedingungen? Mehr Übung bringt nicht automatisch mehr Nutzen, wenn eigentlich eine andere Anforderung unklar geblieben ist.
Regional zusammenarbeiten
Mein Standort ist Vilshofen an der Donau, auch für Sportler und Vereine aus Passau, Deggendorf, Plattling, Osterhofen und dem weiteren Niederbayern. Für Gruppenformate besprechen wir Ort, Dauer und Inhalte gesondert.
Im Erstgespräch kannst du dein Anliegen beschreiben. Daraus wird klarer, ob ein Einzeltermin, ein Workshop oder zunächst ein anderer Schritt sinnvoll ist.
Häufige Fragen
Brauche ich als Verein ein komplett neues Trainingskonzept?Nein. Sinnvoll sind häufig kleine Ergänzungen, deren Nutzen an einer vorhandenen sportlichen Aufgabe überprüft wird.
Ist ein Workshop oder ein Einzeltermin besser?Ein Workshop eignet sich für gemeinsames Lernen. Eine individuelle Fragestellung lässt sich im Einzeltermin genauer verfolgen.
Wo findet die Arbeit statt?Mein Standort ist Vilshofen. Formate für Vereine und Trainerteams werden passend zum jeweiligen Rahmen besprochen.
Quellen und weiterführende Literatur
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Was wäre für dich ein hilfreicher nächster Schritt?Eine konkrete sportliche Aufgabe ist ein guter Anfang.
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