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Zeitungsartikel
Tino Both im Vilshofener Anzeiger: Angewandte Neurofunktion kennenlernen

Kurz erklärt: Am 28. April 2026 hat der Vilshofener Anzeiger / PNP über meine Arbeit berichtet. Im Mittelpunkt standen Neuroathletik und mein funktioneller Blick auf Bewegung und Beschwerden: Welche Anforderungen sind beteiligt, und was verändert sich durch gezielte Reize?
Du bist durch den Zeitungsartikel auf mich aufmerksam geworden?Du musst die Fachbegriffe nicht kennen. Erzähle mir im kostenfreien telefonischen Erstgespräch, was dich im Alltag oder Sport einschränkt und was bereits abgeklärt wurde. Gemeinsam schauen wir, ob meine Arbeit in Vilshofen zu deiner Frage passt.
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Das Interview im Vilshofener Anzeiger
Unter der Überschrift „Tino Both ist auf der Suche nach Wackelkontakten in der menschlichen Software“ hat der Vilshofener Anzeiger meine Herangehensweise vorgestellt. Ich freue mich, dass dadurch ein Ansatz sichtbar wird, den viele Menschen bisher vor allem aus dem Leistungssport kennen.
Zum OriginalinterviewDen Zeitungsbeitrag findest du bei PNP. Je nach Zugang kann der vollständige Text ein Abonnement erfordern.
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Mein Dank geht an Katja Elsberger für das angenehme Gespräch und die interessierte Auseinandersetzung mit meiner Arbeit. Danke auch an Julia Bindereder, die sich als VA-Praktikantin auf einen kleinen Selbsttest eingelassen hat. So wurde aus einem Gespräch über ein zunächst abstraktes Thema auch ein praktischer Einblick.
Was das Bild vom „Wackelkontakt“ verständlich machen kann
Der Ausdruck ist eine anschauliche Metapher. Mir geht es darum, Bewegung nicht nur über die beteiligten Muskeln und Gelenke zu betrachten. Das Nervensystem nutzt auch Informationen aus Augen, Gleichgewichtsorganen, Haut und Körperwahrnehmung. Welche Aufgabe wir ausführen und unter welchen Bedingungen, beeinflusst die Anforderungen an dieses Zusammenspiel.
Wenn eine Bewegung schwierig ist, lohnt sich deshalb eine genauere Frage: Passiert das auch im Sitzen? Nur beim Gehen? Mit ruhigem Blick oder erst während einer Kopfbewegung? Diese Unterschiede helfen, aus einem allgemeinen Symptom eine prüfbare Fragestellung zu machen.
Ein mögliches Beispiel: Erst beim Umschauen wird das Gehen unsicher
Drei Bedingungen, die nicht dasselbe verlangenGeradeaus gehen: Wir wählen eine kurze, vertraute Strecke in sicherer Umgebung und halten fest, wie sich Gang und Sicherheit anfühlen.
Die Teilaufgaben ansehen: In einer abgesicherten Position betrachten wir die Blickführung und eine kleine Kopfbewegung getrennt. Wird ein Ziel dabei undeutlich oder die Aufgabe unangenehm, ist das für die weitere Auswahl relevant.
Die Kombination vergleichen: Nur wenn es sicher möglich ist, ergänzen wir eine kleine Blick- oder Kopfwendung beim Gehen. Zeigt sich die Schwierigkeit erst hier, richten wir den nächsten Versuch auf diese Kombination aus – statt pauschal mehr Beinkraft zu verlangen.
Die Teilaufgaben ansehen: In einer abgesicherten Position betrachten wir die Blickführung und eine kleine Kopfbewegung getrennt. Wird ein Ziel dabei undeutlich oder die Aufgabe unangenehm, ist das für die weitere Auswahl relevant.
Die Kombination vergleichen: Nur wenn es sicher möglich ist, ergänzen wir eine kleine Blick- oder Kopfwendung beim Gehen. Zeigt sich die Schwierigkeit erst hier, richten wir den nächsten Versuch auf diese Kombination aus – statt pauschal mehr Beinkraft zu verlangen.
Ein ausgewählter, niedrig dosierter Trainingsreiz wird anschließend wieder mit der ursprünglichen Gehaufgabe verglichen. Entscheidend ist nicht, wie anspruchsvoll die Übung aussieht, sondern ob sich die relevante Aufgabe günstiger und verträglich ausführen lässt. Neue, starke oder zunehmende Gangunsicherheit und Schwindel sollten zuvor medizinisch eingeordnet werden.
Nicht jede funktionelle Frage führt zur gleichen Methode
In der Angewandten Neurofunktion verbinde ich unterschiedliche Möglichkeiten der Funktionsprüfung. Bei einer Trainingsfrage kann eine solche Aufteilung in Teilaufgaben besonders hilfreich sein. Bei einer anderen Fragestellung können gezielte Kontaktabfragen und ein schmerzfrei testbarer Indikatormuskel hinzukommen. Ich möchte weder jede Situation auf eine Augenübung noch alles auf einen Muskeltest reduzieren.
Was beide Vorgehensweisen verbindet, ist der Bezug zu deinem Anliegen: Wir definieren, was sich verändern soll, prüfen eine konkrete Verbindung und vergleichen die Reaktion. Welche Methode dafür sinnvoll ist, ergibt sich aus der Fragestellung und dem Verlauf.
Für wen ein Kennenlernen interessant sein kann
Vielleicht kommst du wegen einer unsicheren Bewegung, wiederkehrender Beschwerden oder einer Schwierigkeit im Sport. Vielleicht hast du bereits Untersuchungen hinter dir und möchtest zusätzlich verstehen, welche funktionellen Anforderungen für dich eine Rolle spielen. Im ersten Gespräch klären wir, worum es dir geht und ob mein Angebot dazu passt.
Seit März 2026 arbeite ich in Vilshofen an der Donau. Der Zeitungsbericht ist für mich eine schöne Gelegenheit, Menschen aus der Region einen ersten Zugang zu meiner Arbeit zu geben. Der nächste Schritt muss nicht die nächste große Erklärung sein – eine konkrete Frage aus deinem Alltag genügt.
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